Siarenja

Skalde

Description:
Siarenja, Skaldin, Zwergin Level: 8
Attribut Wert Bonus
Stärke 16 +3
Geschicklichkeit 12 +1
Konstitution 12 +1
Intelligenz 12 +1
Weisheit 9 -1
Charisma 15 +2
Rüstungsklasse Angriffsbonus Initiative
Normal 21 GAB 5 +2
Berührung 11 Nahkampf +4
Falscher Fuß 21 Fernkampf +1
Rettungswürfe Boni
Willen +5
Reflex +4
Zähigkeit +7
Fertigkeiten
x Akrobatik 7
x Auftreten: Saiteninstrument 6
x Auftreten: Schlaginstrument 6
x Auftreten: Blasinstrument 6
x Auftreten: Gesang 6
x Auftreten: Redekunst 11 (ersetzt Diplomatie und Motiv erkennen)
x Beruf: Matrose 3
x Bluffen 2
x Diplomatie 11
x Einschüchtern 7
x Entfesselungskunst 1
x Fliegen 1
x Handwerk: Zimmermannsarbeiten 5
Heimlichkeit 1
x Klettern 7
x Magischen Gegenstand benutzen -
x Mit Tieren umgehen 7
x Motiv erkennen 11
x Reiten 1
x Schätzen 1
x Schwimmen 3
x Sprachenkunde 6
Überlebenskunst -1
Verkleiden 2
x Wahrnehmung 7
x Wissen (Adel und Königshäuser) 9
x Wissen (Arkanes) 9
x Wissen (Baukunst) 9
x Wissen (Die Ebenen) 9
x Wissen (Geographie) 9
x Wissen (Geschichte) 9
x Wissen (Gewölbekunde) 9
x Wissen (Lokales) 9
x Wissen (Natur) 9
x Wissen (Religion) 9
x Zauberkunde 5

Zauber

Stufe 0:

Stufe 1:

Stufe 2:

Stufe 3:

Gottheit

  • Desna
  • Gesinnung: Chaotisch Neutral

Ausrüstung

Waffe Angriff Schaden
* Zwergische Streitaxt (M) mit Waffenfokus (11/6) 1W10+3
* Wurfaxt (3 Stück) (+7) 1W6+3
* Rapier “Silberfang” (M) (*10/+5) 1W6+4
* Zwergischer Langhammer (M) (10/5) 2W6+4

Talente

Sprachen

  • Gemeinsprache
  • Zwergisch
  • Gnomisch
  • Elfisch
  • Tassilonisch

Wesenszüge und Rassenfähigkeiten

  • Wesenszug 1 mit Begründung
  • Wesenszug 2 mit Begründung
  • Rassenfähigkeiten

Geschichte

Das Licht der Welt erblicken … was für eine von Menschen, Elfen und anderem Gesocks, das über der Erdoberfläche haust, geprägte Floskel.

Zugegeben, in meinem Fall ist das tatsächlich so gewesen … aber trotzdem.

Meine Eltern waren auf der Flucht, auf einem Schiff, irgendwo auf dem offenen Meer, als ich zur Welt kam. Auf dem Oberdeck. Unter Deck war kaum Platz, um eine gebärende, um sich schlagende Zwergin gefahrlos betreuen zu können, so erzählt mir mein Vater immer wieder … nicht ohne dem schelmischen Gesichtsausdruck, den er bei dieser Geschichte immer auflegt. Und ein bisschen Stolz ist glaube ich auch dabei. Angeblich hat sie während der Geburt irgendwie eine Wurfaxt zu greifen bekommen (mit der sie excellent umgehen konnte … nicht nur als Wurfwaffe). Einzig mein Vater hatte den Mut, ihr dieses Teil wieder abzunehmen. Klar, ein Zwerg, wer sonst.

Ja, ich bin eine Zwergin. Sagte ich das nicht? Na, auch egal. Jetzt weißt Du’s.

Da mein Vater sich als Krieger auf dem Schiff verdiente, waren wir, Mutter und ich, des öfteren mit ihm und dem Kapitän unterwegs.

Allerlei seltsames Gesindel trieb sich immer wieder auf dem Kahn rum. Einige gingen bei den Landgängen von Board, neue kamen hinzu. Meine Eltern aber waren immer der Meinung, dass es auf dem Schiff sicherer war. Zumindest für uns … und für unsere Sippe in den Bergen. Viel auf Land war ich in meinen ersten Lebensjahren also gar nicht.

Viele Städte und Landstriche hab ich in meinen ersten Jahren gesehen. Und viele interessante Individuen getroffen. Eine Freundin hatte ich auch, ein Elfenmädchen, das in der Abenddämmerung, wenn das Wetter es zugelassen hat, auf Deck saß und auf ihrer Laute gespielt hat. Manchmal hat sie dazu auch gesungen, aber ich hab kein Wort davon verstanden. Trotzdem hat mich in ihrem Gesang etwas angesprochen … ich weiß nicht … nichts zwergisches, also nichts von Bedeutung, meine ich. Aber es war da. Von ihr lernte ich im Lauf der Zeit, wie man der Laute diese wohlklingenden Töne entlockt. Iliaora war sogar der Meinung, ich hätte ein nahezu magisches Talent in mir … aber als Zwergin … sehr unwahrscheinlich. Irgendwann lernte ich dann auch richtig spielen, aber das ist eine andere Geschichte.

Mein Vater, naja, was soll ich sagen, er ist ein Krieger. Er war gar nicht amüsiert darüber, dass ich meine Zeit mit dieser Elfenschlampe verbringe. Er jatte ein anderes Instrument für mich vorgesehen. Eines, das besser klingt, sagte er damals.

Und so bekam ich eines Tages meine erste Axt. Man muss dazu sagen, ich war erst 14 Jahre alt, und es war die alte Wurfaxt meines Vaters. Genau die richtige Größe für mich, meinte er. Und Geschichtsträchtig … immerhin hätte Mama damit beinahe dem Heiler den Kopf gespalten während meiner Geburt. Vielleicht waren es tatsächlich diese Worte, die mich diese Waffe immer mit Ehrfurcht schwingen liesen. Vielleicht war es aber auch etwas ganz tief in mir, was in diesen Jahren zu erwachen schien … schwer zu beschrieben … irgendwie … magisch … aber das konnte kaum sein.

Niemand in meiner Linie war Magier oder Kleriker o.ä., dafür mussten Papa und Mama sich immer auf andere Mitglieder in der Sippe verlassen, Heiler, die während und nach der Schlacht verwundeten wieder auf die Beine brachten, oder Kleriker, die die Götter anbeteten, und um Gunst baten.

Eines Tages, wir waren in Magimar von Board gegangen, um wieder einmal nach Hause zu reisen, beobachte ich, wie ein alter Freund von mir von zwielichtigem Gesindel regelrecht in die Enge getrieben wurde. Die Situation schien eben zu Eskalieren. Randolf wehrte sich nach Kräften, hatte aber gegen die vier Kreaturen alleine keine Chance. Ich blickte mich kurz um, aber mein Vater war zu weit entfernt (es schien, dass er einmal wieder um die Heuer streiten musste mit diesem Geizkragen von Piraten). Also blieb mir nichts anderes übrig, als Randolf zu Hilfe zu eilen. Aber wie? Ich weiß nicht, was in diesem Moment passiert ist. Ich summte auf einmal ein Lied vor mich hin. Ohne, dass ich es bewusst wollte, hatte ich die Wurfaxt in der einen, die Streitaxt in der anderen Hand. Ich kann Heute gar nicht mehr sagen, ob ich ernsthaft jemanden verletzen wollte, aber schneller als ich es mir versah steckte meine Wurfaxt schon in der Hauswand dicht neben dem Kopf eines der Randalen, der daraufhin wie vom Donner gerührt stehen blieb, kreidebleich wurde und zu Boden sank.

Ich stürmte bereits lautstark auf die Truppe zu. Das sich die Streitaxt bereits in meiner rechten Hand befand, merkte ich in diesem Moment gar nicht. Es war alles so normal wie es sein sollte.

Randolf erzählte mir hinterher ganz entsetzt, dass er einen aus der Gruppe halb tot geschlagen hat, ohne groß darüber nachgedacht zu haben. Gut, es war der kleinste, den die anderen da wegschleppten, aber für Randolf war das schon eine Leistung, wenn man bedenkt, dass er sonst um jede noch so kleine Rauferei einen großen Bogen machte.

Ein Langweiler eben. Aber einer, mit dem man gut reden konnte. Mit der Aktion hat er sich … oder hab ich ihm? … zumindest ein wenig Respekt verschafft.

Nach diesem Ereignis folgten noch das eine oder andere in der Art. Zu Hause bei der Sippe wurde ich dann nach und nach mit der Kampfkunst vertraut gemacht. Was mit meiner … Gabe war, konnte niemand so recht erklären. Also zog ich in die Welt, um es auf eigene Faust herauszufinden. Irgendwer wird darüber schon etwas wissen … und wenn ich es aus diesem jemandem herausprügeln muss.


Jahre später


Die Jungs, mit denen ich unterwegs bin, haben sich als ganz OK entpuppt. Naja, sie sind nun mal keine Zwerge … ganz … im Gegenteil … aber eines kann man nicht sagen: dass sie sich nicht um einen kümmern würden.

Nicht das ein Zwerg wie ich Beistand bräuchte. Sehen wir es doch mal so: hätte ich die Bande nicht getroffen, wären wir nicht in all diese bedränglichen Lagen gekommen, hätten sie mich nicht immer raushauen müssen.

Wie gesagt, ich kann selbst auf mich aufpassen.

Wir haben Katakomben tief unter dem Meer erforscht und … ja, mann kann sagen, gesäubert … sowohl was Ungeziefer als auch Beute angeht. Diesbezüglich sind wir glaube ich alle nicht zimberlich.

Wir haben Guhle bekämpft, haben es mit allerlei seltsamen Krankheiten und Verwünschungen zu tun bekommen. Aber wir leben noch.

Besonders hat mich gefreut, dass wir bei einer alten Freundin eine Passage bekommen haben. Runter zum Liebfrauenlicht. Nette Statue. Könnte glatt von Zwergenhand gemacht worden sein. Wenn Sie unter Tage stehen würde …

Ja, es gab allerlei Entscheidungen zu treffen. Aber die Entscheidung, die mir jetzt bevorsteht, übertrifft alles dagewesene.

Sorshen, eine uralte Runenherrscherin, hat sich unter und im Liebfrauenlicht ein Reich erschaffen, in dem Gesindel haust, das glaubt man nicht.

Es mag sein, dass Sorshen das so weit im Griff hatte, und vielleicht auch ihren Spaß dabei hatte … wenn man bedenkt welche Scherbe sie bewacht (aufbewahrt, benutzt?) hat. Aber uns ist das echt lästig gewesen.

Im Lauf der Excursionen durch diese Katakomben sind uns dann auch ein paar Kämpferinnen eines entfernten Reiches zugelaufen. Die meisten haben glaube ich überlebt und stehen jetzt auf unserer Seite.

Aber für die Entscheidung, die ich jetzt zu treffen habe, brauche ich glaube ich mehr als nur ein paar weitere Gefolgsleute.

Wir haben doch gatt einen Sarkophag mit einem Körper gefunden, der den Bildern nach, die hier überall hängen, Sorshen ist. Oder ein Klon von ihr. Die Frage war jetzt, ist sie tot und der Klon hat nicht funktioniert, oder lebt sie wirklich noch, irgendwo. Und sollte es uns gelingen, sie zu töten, wacht sie hier wieder auf, etwas Schwächer zwar, aber vermutlich nicht weniger Mächtig. Oder ist es wirklich Sorshen, konserviert, verzaubert, und wartet nur darauf, gerufen oder geweckt zu werden?

Letztendlich haben wir beschlossen, trotz des mächtigen Zaubers, der auf dem Körper liegt, diesen zu vernichten. Aber meine Feuerkugel hatte nicht den gewünschten Effekt, ganz im Gegenteil. Obwohl ich von einer direkten Berührung absah, hat die Feuerkugel einen magischen Mechanismus ausgelöst, der auf mich übersprang und den Klon (jetzt wissen wir, dass es ein Klon ist) wurde mit mir verbunden.

Ein Zwerg mit einem Azlanti-Klon. Wie tief mann man noch sinken … zu gern hätte ich einen der Jungs dabei erlebt … he he he

Zum Glück konnte ich dem zweiten Teil der Falle ausweichen. Der Teil, der mich direkt töten wollte, um mich direkt in den Klon zu befördern.

Aber was jetzt? Jetzt sitzen wir hier, grübeln, was zu tun ist. Was mich am meisten beunruhigt ist, dass mir einer nach dem anderen anbietet, mich zu töten.

Was hab ich ihnen nur getan???

Aber egal. Ich muss gestehen, eine gewisse Versuchung ist es schon. Letztendlich konnte ich meine Freundin Iliaora auch wegen ihres Aussehens gut leiden. Ich gestehe es natürlich niemandem ein, aber ein gewisser Neid war schon vorhanden.

Und dem Volk der Azlanti sagt man sehr gute Fähigkeiten nach … hab ich gehört …

Also, wenn ich mich nun töte oder töten lassen, um im Körper der Azlanti wieder zu erwachen, was wird das für ein Gefühl sein? Werde ich zum Verräter an der eigenen Sippe? Oder habe ich dann die Macht, die Brücke zwischen dem Zwergenvolk und dem Rest der Welt zu festigen?

Was passiert, wenn ich Völkern begegne, die Sorshen kennen? Klar, wir werden vermutlich erstmal viele Anhänger um uns schaaren. Aber was passiert, wenn die merken, das ich in Wirklichkeit nicht Sorshen bin? Was passiert, wenn wir weiteren Abenteuergruppen begegnen, die was weiß ich schon wie lange hinter Sorshen und den anderen Runenherrschern her sind?

Wie sagte der weiße Merlin schon? Mit der Zukunft ist es wie mit diesem Gebäckstück. Wenn Du wissen willst, wie es ist, musst Du davon kosten. Hast Du aber davon gekostet, ist es zu spät …

Bleibt also letztendlich nur eine Frage übrig. Wie sagte mein Vater immer gerne? Ein Zwerg stirbt auf eine von zwei Arten. Die schlechte Art ist die Altersschwäche. Die bessere ist der Kampf.

Wehe dem, der mich Heute Nacht im Schlaf tötet …………

Siarenja

Bastians Pathfinder - Der zerbrochene Stern Yann_Toberen